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Der Ausstieg aus der Wissenschaft als permanente Option?!

Wie kommt es dazu, dass sich Postdocs für den Verbleib im oder den Ausstieg aus der Wissenschaft entscheiden?

Mein Beitrag „Bin ich auf dem richtigen Weg?“ stellt die These auf, „dass Postdocs sich in einem Orientierungsprozess befinden, in dem sie ihren Weg immer wieder infrage stellen, ausgelöst durch (kritische) Ereignisse in der eigenen Biografie. Was zunächst anstrengend klingt, Ressourcen bindet und raubt, ist gleichzeitig eine Strategie der Wissenschaftler*innen, die zunehmende Unsicherheit ihrer Karrieren (auch angesichts neuer Steuerungsmechanismen) selbst zu kontrollieren, statt sich ihren Wirkungen auszuliefern. Das erarbeitete Modell zum ereignisgestützten Orientierungsprozess liefert weitere Erkenntnisse dazu, an welchen kritischen Punkten es in der Postdoc-Phase zu Ausstiegsgedanken kommt“ (Beaufays, Franz & Korff 2020, S. 13).

Der Beitrag „Bin ich auf dem richtigen Weg?“ ist im Themenheft „Ausstieg aus der Wissenschaft“ (1/2020), herausgegeben von Sandra Beaufaÿs, Anja Franz und mir, Ende August 2020 im Journal „die hochschule“ erschienen!

Das Themenheft ist im Rahmen der Arbeit des wissenschaftlichen, DFG-geförderten Netzwerks „Ausstieg aus der Wissenschaft – Netzwerk zu Ausstiegsprozessen im akademischen Kontext“ entstanden. Im Netzwerk arbeiten seit dem Jahr 2018 Sandra Beaufaÿs, Daniela Böhringer, Gesche Brandt, Anke Burkhardt, Anja Franz, Patricia Graf, Andrea Löther und Svea Korff (Koordinatorin). Näheres zum Netzwerk unter: https://ausstiegwissenschaft.wordpress.com/.

Beaufays, S./Franz, A./Korff, S. (Hrsg.): Ausstieg aus der Wissenschaft. Die Hochschule: Journal für Wissenschaft und Bildung 29 (1/2020).
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Verantwortung in Wissenschaftsorganisationen!

Das Jahrbuch der Sektion Organisationspädagogik „Organisation und Verantwortung“ (Flyer) – herausgegeben von Claudia Fahrenwald, Nicolas Engel, Andreas Schröer – ist mit einem Beitrag von mir zum Thema „Externalisierung und Individualisierung von Verantwortung in Wissenschaftsorganisationen – dargestellt am Beispiel der deutschen Förderlandschaft in der Postdoc-Phase“ (S. 169-182) erschienen.

Die grundlegende These des Beitrags ist, dass die Umstrukturierungsprozesse im Wissenschaftssystem zu einer Externalisierung und Individualisierung von Verantwortung geführt haben, die sich anhand der Angebotsstruktur der Förderlandschaft in der Postdoc-Phase nachweisen lassen. Für die systematische Bearbeitung auf empirischer Basis wird ausgehend von der unternehmerischen Universität, der Bezug hergestellt, welche Verantwortung Wissenschaftsorganisationen für den akademischen Mittelbau obliegt und wie diese im Bereich der Postdoc-Förderung ausgestaltet ist. Ein Ergebnis des Beitrags ist, dass die Verantwortung auf Seiten der Wissenschaftsorganisationen und deren Führungsspitze nicht nur strukturell ausgelagert bzw. externalisiert, sondern vor allem auf ihre Mitglieder, die Professor*innen und Postdocs selbst, verschoben wird.

Korff, S. (2020): Zur Externalisierung und Individualisierung von Verantwortung in Wissenschaftsorganisationen – dargestellt am Beispiel der deutschen Förderlandschaft in der Postdoc-Phase. In C. Fahrenwald, N. Engel & A. Schröer (Hrsg.): Organisation und Verantwortung. Wiesbaden: Springer VS.
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Wissenschaftskarriere – eine Frage von Altersgrenzen?

Mit der sich wandelnden Altersstruktur der Gesellschaft einher geht die Forderung aus Wissenschaft und Politik, die Potenziale des Alterns zu erkennen und nicht länger an tradierten Alternsnormen und -bildern festzuhalten: „Jünger“ heißt nicht automatisch „leistungsfähiger“. Gerade im Wissenschaftssystem mit seinen zahlreichen befristeten Stellen ist das Alter aber nach wie vor ein bedeutender Faktor, wenn es um die eigene Lebens- und Karriereplanung geht.

Der Sammelband „Grenzüberschreitungen im Kompetenzmanagement“, herausgegeben von Ralf Knackstedt, Kristin Kutzner, Miriam Sitter und Inga Truschkat, erscheint mit einem Beitrag von Wibke Frey und Svea Korff zum Thema „Alter(n) in Wissenschaftsorganisationen – Wissenschaftskarriere eine Frage von Altersgrenzen?“ (S. 109-126).

Der Beitrag geht der Frage nach, welche Altersnormen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Übergangsphase von der Promotion zur Professur inkorporiert haben und welche Auswirkungen dies auf ihre praktische Tätigkeit in Forschung und Lehre hat. Hierfür wurden neun Gruppendiskussionen mit Postdocs ausgewertet und so Einblicke in an Status- und Altersgrenzen orientierte Lebens- und Karriereplanungen im Wissenschaftssystem gewonnen.

Frey, W. & Korff, S. (2019): Alter(n) in Wissenschaftsorganisationen – Wissenschaftskarriere eine Frage von Altersgrenzen? In M. Sitter, I. Truschkat, K. Kutzner & R. Knackstedt (Hrsg.): Grenzüberschreitungen im Kompetenzmanagement (S. 109-126). Wiesbaden: Springer VS.
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Strukturierte Promotionsförderung an der modernisierten Universität zwischen Rhetorik, Versprechen und Umsetzung

Die Pädagogik stellt einen signifikanten Umschlagpunkt von Modernisierung dar. Der Sammelband vereint Studien, die untersuchen, welche Rolle die wissenschaftliche und die praktische Pädagogik bei Modernisierungen spielen und welchen Einfluss Modernisierungen auf die wissenschaftliche und die praktische Pädagogik haben. Weiter lesen … Der Sammelband „Modernisierung und Pädagogik – ambivalente und paradoxe Interdependenzen“ (Flyer), herausgegeben von Ulrich Binder im Campusverlag, erscheint mit einem Beitrag von Meike Sophia Baader und Svea Korff zum Thema „Strukturierte Promotionsförderung an der modernisierten Universität zwischen Rhetorik, Versprechen und Umsetzung“ (S. 146-161).

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Ungleichheiten in der strukturierten Promotionsförderung – mehr Chancengleichheit durch Strukturierung?

Der Sammelband „Bildung und Ungleichheit in Deutschland“ von Meike Sophia Baader und Tatjana Freytag ist  im Springer VS Verlag erschienen. Der Band enthält unter anderem einen Beitrag von Meike Sophia Baader und mir zum Thema „Ungleichheiten in der strukturierten Promotionsförderung – mehr Chancengleichheit durch Strukturierung?“ (S. 339-366).

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Equal opportunities in the postdoctoral phase in Germany

Das aktuelle Heft des European Educational Research Journal (SAGE) mit dem Themenschwerpunkt „Gender and Work – Life Interferences in Scientific Careers“ erscheint mit einem Beitrag zum Thema „Equal opportunities in the postdoctoral phase in Germany“ (S. 277-297) von meinen Kolleginnen Meike Sophia Baader, Daniela Böhringer, Navina Roman und mir.

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Abbruchgedanken – (k)ein Thema in der strukturierten Promotion?

Die Zeitschrift für Beratung und Studium 1/2017 erscheint mit einem Beitrag von mir zum Thema „Abbruchgedanken – (k)ein Thema in der strukturierten Promotion?“ (S. 19-25).

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Strukturierte Promotionsprogramme als Machtbehälter

Korff, S. (2017): Strukturierte Promotionsprogramme als Machtbehälter. In: Kink, S., Lerch, S. & Lind, G. (Hrsg.): Wissenschaft _ Macht _ Nachwuchs. Zur Situation von Nachwuchswissenschaftler_innen (S. 113-127). Grazer Beiträgen zur Hochschullehre (Band 8).

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Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen

Baader, M. S. & Korff, S. (2015): Chancengleichheit durch die strukturierte Promotionsförderung – ein Tabu in der Umsetzung? In: Kamphans, M., Metz-Gockel, S. & Bülow-Schramm (Hg.): Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen. Die Hochschule: Journal für Wissenschaft und Bildung, 2, S. 58-78.